• Abschluss des Geschäftsjahres 2022 mit einem Konzernumsatz von 83,9 Millionen Euro.
  • Herausforderndes Marktumfeld sorgt für Konzernfehlbetrag von 2,6 Millionen Euro.
  • Weitere Ankäufe für zukunftsweisende Projektentwicklungen.

Die Zinswende an den Kapitalmärkten ist auch an der GIEAG Immobilien AG (GIEAG) nicht spurlos vorbeigegangen. Der bundesweit tätige Projektentwickler schloss das Geschäftsjahr 2022 mit einem Konzernumsatz von 83,9 Millionen Euro ab. Damit lagen die Umsatzerlöse aufgrund von marktbedingten Rückgängen der Verkaufserlöse rund 40 Prozent unter denen des Rekordergebnisses von 2021. Der Konzernfehlbetrag lag bei 2,6 Millionen Euro. Trotz der bilanziell soliden Aufstellung des Unternehmens wurde auf der Hauptversammlung zum Erhalt der Substanz in der Gesellschaft sowie zur Sicherstellung der zukunftsorientierten Investitionsfähigkeit die Streichung der Dividenden beschlossen.

„Das Geschäftsjahr 2022 war aufgrund der Zinswende an den Kapitalmärkten zweifellos eines der herausforderndsten in der jüngeren Geschichte der GIEAG“, erklärt Philipp Pferschy, Vorstand der GIEAG Immobilien AG. Dennoch konnte das Unternehmen auf operativer Ebene einige Erfolge verbuchen. So ist in Heidenheim im zweiten Halbjahr 2022 ein Wohnbestandsobjekt gewinnbringend veräußert worden. Gleichzeitig waren weitere Vermietungserfolge beim Multi-Tenant-Bürogebäude „Gerlingen Work“ bei Stuttgart zu verzeichnen. Inzwischen liegt der Vermietungsstand bei mehr als 90 Prozent.

„Als GIEAG setzen wir weiter auf die Entwicklung moderner, nachhaltiger und qualitativ hochwertiger Immobilien für das Leben und Arbeiten von morgen. Das aktuelle Marktumfeld birgt aufgrund der Zurückhaltung mancher Marktteilnehmer und gefallener Kaufpreise für uns zahlreiche Opportunitäten“, erklärt Pferschy. Mit dem „Oha Works“ in Oberhaching bei München konnte eine weitere zukunftsweisende Büroprojektentwicklung gesichert werden und in Kümmersbruck, nahe Nürnberg, wurde ein vielversprechendes Grundstück zur Entwicklung einer modernen und nachhaltigen Logistikimmobilie erworben.

Auch die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens wurde 2022 vorangetrieben, unter anderem mit der Neugründung der P2G als Shared-Service-Center von GIEAG und dem Schwesterunternehmen ATMIRA, das ebenfalls im Immobilienbereich tätig ist. Die P2G übernimmt nunmehr wesentliche Backoffice-Querschnittsaufgaben beider Unternehmen, darunter die Bereiche Buchhaltung, Personal, Finanzierungsberatung, Fuhrpark- und IT-Management. „Zukünftig stellen wir uns noch professioneller sowie kosteneffizienter auf, und konzentrieren uns noch stärker auf unsere Kernkompetenzen in der Projektentwicklung und der Bestandshaltung“, so Pferschy.

„Im Namen des gesamten Aufsichtsrats möchte ich dem Vorstand und allen Mitarbeiter:innen für ihre erfolgreiche Arbeit in diesen nicht ganz einfachen Zeiten danken. Ihr unermüdlicher Einsatz ist die Grundlage dafür, dass die GIEAG trotz der schwierigen Rahmenbedingungen so solide dasteht und mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann“, sagt Prof. Christoph Ehrhardt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der GIEAG.

Den Geschäftsbericht der GIEAG für 2022 können Sie hier finden.

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GIEAG Immobilien AG
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Montgelasstraße 14
81679 München
ir@gieag.de
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Über die GIEAG Immobilien AG

GIEAG ist eine familiengeführte Münchener Immobilienaktiengesellschaft. Die Aktien der GIEAG Immobilien AG werden an der Münchener Börse sowie der Frankfurter Börse und im Xetra gehandelt. Durch die Verbindung der drei Assetklassen – Office, Wohnen, Logistik – und der zwei Leistungsbereiche Entwicklung und Bestandshaltung bietet das Unternehmen eine im Markt einzigartige Stabilität. Das GIEAG Experten-Team ist dabei ein Garant für innovative und zukunftsweisende Konzepte.

So entwickelte und optimierte die GIEAG Immobilien AG in den vergangenen 22 Jahren eine Vielzahl von Immobilienprojekten mit Flächen von bis zu 145.000 Quadratmetern bei einer Einzelinvestitionssumme von 15 bis 150 Millionen Euro. Partnerschaftlichkeit, Transaktionssicherheit, Beharrlichkeit und Schnelligkeit sind für die GIEAG die Basis einer nachhaltigen Wertentwicklung.

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