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Hoch hinaus – auch planerisch!

Bei vielfältigen Nutzungskonzepten stößt man häufig auf urbane Quartiere – eine Assetklasse, die sich in den vergangenen Jahren etabliert hat, da sie neben der Logistik für die letzte Meile auch Flächen für Gewerbetreibende aus den unterschiedlichsten Bereichen ebenso wie für Büros, Freizeit, Kultur und Wohnen bieten. Doch auch diese Objekttypen stehen vor einer großen Herausforderung, denn die passenden Flächen sind rar. Deren Entwicklung ist zudem häufig mit großen Herausforderungen verbunden, seien es Altlasten auf ehemaligen Fabrikarealen oder die Situation mit Anwohnern – und somit auch Städten und Kommunen. Um dem Flächenmangel entgegenzutreten, rücken daher Entwicklungen „in die Höhe“ verstärkt in den Fokus. Das Hochhaus – früher vor allem als monotoner und unzugänglicher Büroturm im Gedächtnis verankert – entwickelt sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zum „vertikalen Quartier“. Dabei werden die unterschiedlichen Nutzungsarten bestmöglich miteinander kombiniert. Aber nicht nur das: Die Flächen sollten so gestaltet werden, dass eine unkomplizierte Umnutzung möglich ist. Heißt, wenn beispielsweise der stationäre Einzelhandel aufgrund des weiter steigenden E-Commerce Flächen einbüßt, kann es möglicherweise helfen, diese (zumeist) Erdgeschossflächen für die Distribution der letzten Meile zu nutzen. Oder werden aus ehemaligen Verkaufsflächen zukünftig Showrooms, Lokale oder Kindertagesstätten? Die Möglichkeit, eine dieser Optionen zu ziehen, sollte jedenfalls gegeben sein.