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GIEAG gewinnt Investorenwettbewerb um HEINZELMANN-AREAL in Reutlingen

Der bundesweit tätige Projektentwickler GIEAG Immobilien AG (GIEAG) konnte sich in dem seit über einem Jahr laufenden Investorenwettbewerb gegen drei weitere Mitbewerber durchsetzen und hat den Zuschlag zum Ankauf des HEINZELMANN-AREALs in Reutlingen erhalten. Das Quartierskonzept wurde von der GIEAG gemeinsam mit dem in Schweden ansässigen Architekturbüro „White Arkitekter“ entworfen. Der Baubeginn ist für 2021 vorgesehen.

Im Zentrum der Reutlinger Oststadt wird ein autofreies Quartier entstehen, das einen vielfältigen Mix aus Wohnen und Gewerbe auf einer Bruttogeschossfläche von insgesamt 16.000 Quadratmetern umfasst. Im Rahmen der Entwicklung werden die bestehenden Gebäude saniert und durch den Neubau von zwei frei stehenden Gebäuden aus Holz ergänzt, die zusätzlich mit Solarzellen auf den Dächern ausgestattet sind. Insgesamt sollen 87 Wohn- und 20 Gewerbeeinheiten sowie voraussichtlich 83 Pkw- und 150 Fahrradstellplätze entstehen. Die städtebaulichen Akzente werden in besonderer Berücksichtigung des historischen Kontextes und der denkmalgeschützten Bereiche des Areals gesetzt.

Thomas Männel, Vorstand der GIEAG, kommentiert: „Erfolgsgeschichten vergangener Immobiliengeschäfte sind nicht immer auf neue Situationen anwendbar. Im Team müssen wir uns den neuen Aufgaben stellen, Veränderungen wagen und uns ständig neu erfinden, um mit innovativen neuen Geschäftsmodellen auf den Wandel der Zeit reagieren zu können. Die Projektentwicklung des HEINZELMANN-AREALs ist eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Unserer Verantwortung dabei sind wir uns vollends bewusst.“

Max Zinnecker, Senior Architekt bei White Arkitekter, ergänzt: „Transformation ist eine der großen Aufgaben der heutigen Architektengeneration, nicht nur aus Sicht der Ressourcenschonung, sondern auch, um unsere Städte an die veränderten Bedürfnisse der Gesellschaft anzupassen. Das neue HEINZELMANN-AREAL wird dabei durch den großzügigen öffentlichen Raum geprägt, der durch sein soziales Potenzial als neuer Treffpunkt nicht nur die Immobilie, sondern die umliegende Oststadt aufwerten kann.“